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Kirche im Bistum Aachen
UnterBrechung-MittenDrin - Online 3

Sich auf das Fließen des Wassers einlassen
Ich lasse mich in den Auen eines Flusses nieder und betrachte das
Fließen des Wassers. Seine Gleichförmigkeit, die dann und wann
durch Stromschnellen unterbrochen wird. Ich träume den Wellen
nach und wünsche mir, dass der Strom meines Lebens ebenso fließt:
dass alles in mir lebendig bleibt und sich zugleich in dieser Lebendigkeit
von einem Augenblick zum anderen immer wieder verändert.
Nichts soll mich unterwegs aufhalten können, kein Hindernis, kein
Gestein und kein Staudamm. Was mir in die Quere kommt, muss ich
umgehen oder bewältigen. Was immer mich zu blockieren droht,
darf mich nicht daran hindern, mit mir selbst ans Ziel zu kommen.

Sich mitreißen lassen
Sich in den Fluss
des Lebens fallen
und begeistert
mitreißen lassen,
sich in Strudeln
und Stromschnellen
bewähren,
der Geschwindigkeit
standhalten,
den lauernden Gefahren
blitzschnell ausweichen,
um am Ende
sein Ziel erfolgreich
zu erreichen.

 

UnterBrechung – MittenDrin

Text aus:Christa Spilling Nöker, Leben hat die Farbe Sehnsucht, Verlag am Eschbach 2007, Seite 43 und 41

Auswahl und Layout: Guido Schürenberg

Bild: Guido König

Johanna Langner, Harfe